AUSLANDSFAHRTEN

Hier finden Sie einige Eindrücke zu Auslandsfahrten der letzten Jahre nach China und Indien und die dazugehörigen Reiseberichte.

 
 

Die Schülerinnen und Schüler der Europaschule Köln können seit 2010 an einem Austauschprogramm mit Indien teilnehmen.

Dieses Programm ist eine besondere Möglichkeit für interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 und EF einen faszinierenden Kulturkreis kennen zu lernen.

Der Besuch der Ahlcon International School in Neu Delhi findet unter der Leitung von Frau Schmidt über zwei Wochen im Herbst statt. Im Gegenzug besuchen die indischen Schülerinnen und Schüler ihre deutschen Gastfamilien im darauffolgenden Frühjahr.

 

24.10. bis 02.11.2018
Indien Austausch mit 16 Schülerinnen und Schülern der ESK

Merves Erfahrung in Indien:
"Mein Aufenthalt in Indien (Delhi) war sehr aufregend und neu für mich. Die Kultur und die Menschen in Indien sind sehr anders als in Deutschland, was mich am Anfang meiner Reise erschrak. Trotzdem fühlte ich mich wohl in meiner Gastfamilie und werde die Zeit nicht vergessen. Ich habe viele neue Freunde gefunden, mit denen ich eine unvergessliche und schöne Zeit hatte. Die Gebäude in Delhi waren sehr interessant und bewundernswert, da jede Kirche, jeder Tempel eine eigene Geschichte hatte, die sehr interessant war. Das Essen in Indien war lecker, aber anders als in Deutschland. Trotzdem mochte ich es und war auch offen dafür, jedes Gericht zu probieren."

Lucies Erfahrung in Indien:
"Der Austausch nach Indien war eine sehr schöne und interessante Erfahrung. Ich fand es sehr schön, dass wir alle in Gastfamilien waren. So konnten wir nochmal mehr von der indischen Kultur kennen lernen. Ich persönlich habe mich sehr wohl in meiner Familie gefühlt. Am besten haben mir die Ausflüge gefallen. Zum Beispiel der Taj Mahal. Wir hatten super Wetter und konnten tolle Bilder machen. Auch schön war, dass wir uns am Samstag mit den anderen in der großen Mall getroffen haben. Die Tage in Indien haben mir einen sehr guten Einblick in die indische Kultur gegeben. Indien ist ganz anders als Deutschland. Einer der größten Unterschiede war für mich der Verkehr. Ich freue mich wirklich darauf, dass meine indischen Austauschschüler uns nächstes Jahr in Deutschland besuchen werden."

 
 

70 Jahre nach der Gründung der Volksrepublik China waren 20 Schüler/-innen der Europaschule Köln und des Leonardo-da-Vinci Gymnasiums im Rahmen des Austausches mit der Beijing National Day School zum Gegenbesuch in dem politischen und kulturellen Zentrum Chinas in Beijing (Peking).

In den acht Tagen ihres Aufenthaltes in China lebten die Schüler/-innen in Gastfamilien und bekamen einen Einblick in den rasanten gesellschaftlichen und ökonomischen Wandel, den China in den letzten 40 Jahren erfährt. Während ihres Aufenthaltes In Beijing arbeiteten sie mit den chinesischen Schüler/-innen an dem Thema „World 4.0“ und dem Einfluss von Digitalisierung auf Lernwelten, Arbeitsleben und dem zukünftigen Leben in den Städten. Dabei konnten sie erfahren, dass die Digitalisierung des Alltags in China weit vorangeschritten ist. Mehr als 750 Millionen Menschen sind in China bereits online, 500 Millionen können bargeldlos einkaufen, und praktisch alle Bezahlvorgänge werden mit dem Smartphone erledigt. Während Amazon, Google und Whatsapp keinen Zugang zum chinesischen Markt haben, kontrollieren die Monopolisten Alibaba (Online Handel), Baidu (Suchmaschine) und WeChat den Markt. Hier wurde den Schüler/-innen insbesondere die wirtschaftliche und politische Dimension der Digitalisierung bewusst. Die Schüler/-innen setzen sich in diesem Sinne nicht nur mit den Möglichkeiten, sondern auch mit den Gefahren von Digitalisierung auseinander (Überwachung, Social credit system und Fake Identitäten etc.), indem sie u.a. künstlerisch einen Tag aus ihrem digitalen Leben als Fotocollage entwarfen. 

Vormittags nahmen die Schüler/-innen neben dem Projekt- auch am Regelunterricht teil, der an der National Day School in Englisch gehalten wird. Zusätzlich erlebten sie chinesische Traditionen aus der analogen Welt wie Kalligraphie oder die Teezeremonie und bewiesen ihre Sportlichkeit bei einem Fussballspiel gegen die dortige Schulmannschaft.

Nachmittags stand jeweils ein spannendes Kulturprogramm auf dem Plan, bei dem die Schüler/-innen die 11 Mio. große Metropole Beijing und das Umland kennen lernten. Selbstverständlich durfte ein Besuch der Großen Mauer, des Himmelstempels, der Verbotenen Stadt mit dem Kaiserpalast, der Hutongs, der Expo 2019 und abenteuerliche Ausflüge in die kulinarischen Welten Chinas nicht fehlen.
Diese rundeten einen eindrucksvollen und unvergesslichen Aufenthalt in China ab, der von großer Herzlichkeit geprägt war.

 
 

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