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ENGLANDFAHRT
IM 7. JAHRGANG

Die hier veröffentlichten Reisereportagen sind im Rahmen eines Schreibprojekts im Deutschunterricht der Klasse 7 des Vorjahres entstanden. 

Aufgabe war es, die Erlebnisse, die die SchülerInnen während der Englandfahrt  sammeln konnten, in einer Reportage zusammenzutragen und dabei die Merkmale dieser Textsorte zu berücksichtigen. 
Aufbauend auf ihren zuvor angefertigten Schreibplänen fokussierten die jungen ReisereporterInnen in einer Schreibwerkstatt arbeitsteilig einzelnen Themen (z. B. das Leben in der Gastfamilie) bzw. die besuchten Ausflugsziele (z. B. Hastings, Dover, Brighton). 

Im Rahmen eines abschließenden Schreibwettbewerbs wurden die hier veröffentlichten Texte als "Siegertexte" prämiert, wobei betont werden muss, dass alle TeilnehmerInnen tolle Reportagen verfasst haben.

 
 

BRIGHTON VON OBEN

von Manuel

Am 28.09.2017 fuhr unsere Klasse 7.6 mit einem Bus von Folkestone nach Brighton, um dort einen schönen Tag zu verbringen. Um nach Brighton zu kommen, holte der Bus eine Gruppe nach der anderen von den Treffpunkten ab. Nach einer 1 ½ stündigen Fahrt kamen wir in Brighton vor einem Aquarium zum Stillstand. Es herrschte eine fröhlich-müde Stimmung. Trotzdem waren alle Schüler aufgeregt. Die Lehrer lotsten die Schüler trotz Murren zum British Airways Tower i360°. Das ist ein Turm, bei dem man 138m von 170m in die Höhe fährt. Viele Schüler hatten Angst oder wollten nicht. Am Ende trauten sich die meisten dann doch. „Oh Gott, da gehe nicht rein“, sagte ich. Ein anderer Schüler sagte: „Das wird bestimmt cool.“ Bei dem British Airways Tower wurde man wie am Flughafen kontrolliert. Als dann die Kapsel herunterkam, drängten sich alle zum Eingang. Nachdem jeder sich in die circa 30m2 große Kabine begeben hatte, begann diese empor zu steigen. In der Kabine befanden sich teilweise Sitzmöglichkeiten. Außerdem gab es auch noch eine Bar, in der Drinks verkauft wurden. Von oben hatte man eine wunderbare Aussicht, was auch die Schülerin Vanessa im folgenden Satz beteuerte: „Wow, man sieht ja wirklich alles von oben!“ Als wir dann langsam wieder runter fuhren, waren wir alle gespannt auf den Rest von Brighton. Wir sammelten uns am Ausgang, um uns in Gruppen zusammen zu tun und die Stadt zu erkunden. Moritz, Gino, Walid und ich gingen waren in einer Gruppe. Gino sagte: „Ich habe voll Hunger.“ So gingen wir zu einer Fritten Bude. Später trafen wir uns mit den anderen Gruppen auf einem öffentlichen Platz, um Pizza zu essen. Dann sind die Gruppen wieder weiter gezogen. Walid und ich sahen einen Doppeldeckerbus und er sagte: "Lass mal da rein gehen!" Also sprangen wir jeweils für 10 Sekunden in den Bus. Anschließend gingen wir zum Brighton Pier, um noch ein bisschen zu zocken. Der Brighton Pier bestand aus zwei Bereichen: Der vordere war eine öffentliche Spielhalle ohne Altersbegrenzung und dann gab es noch den zweiten hinteren Teil, der so etwas wie ein Freizeitpark war. Der Freizeitpark kostete Eintritt. Später hatten sich alle versammelt und waren abfahrbereit. Nach zehn Minuten kam dann auch der Bus, um die beiden Klassen abzuholen. Wir fuhren noch gut eine Stunde nach Hause zu den Gastfamilien. Dort war dann Abendessenzeit.

HASTINGS - MEHR ALS "FISH & CHIPS"

von Lennart

„Zum ersten Mal Fish and Chips“, sagten wir, als wir uns zu dritt eine Tüte geteilt haben. Am 26.09.17 fuhren die Klassen 7.6 und 7.5 von Folkestone nach Hastings. Als wir angekommen sind, stiegen wir aus dem warmen Bus aus, um auf den ersten Berg zu gehen. Als die Klassen oben waren, sagten die Lehrer: „Was für eine tolle Aussicht! Jetzt gehen wir noch auf den anderen Berg zur Ruine.“ Daraufhin waren manche Schüler aufgeregt und interessiert, was sie auf dem anderen Berg zu erwarten hatten. Als wir durch die alte Kleinstadt von Hastings liefen, sagte ein Schüler: „Wie ungewohnt die alten und engen Straßen hier sind.“ Nachdem wir ca. nach 35 Minuten auf dem anderen Berg waren, machten wir 20 Minuten Pause. Als die Pause zu Ende war, fragten die Lehrer, wer bereit wäre für 3-4 Pounds die alte Ruine zu besichtigen. „Keine Sorge, es lohnt sich!“ Wenn man in die Ruine rein geht, sieht man direkt die alten Mauern und Gänge. Wenn man da ist, gibt es einen Dokumentarfilm, den man gucken kann und der ca. 20 Minuten dauert. Er berichtet über die ganze Geschichte von der Burg. Als der Gang von der Ruine zu Ende war, sind wir in die Neustadt gegangen und haben Fish and Chips essen gegangen. Fish and Chips ist ein typisch englisches Gericht, es besteht aus: Fisch, Mehl, Salz, Pfeffer, Kartoffeln und aus einem wählbaren Dipp. „Boah, ist der Fisch lecker! Endlich habe ich es probiert!“, schwärmte ich. Als alle fertig gegessen hatten, durften wir in 3-5er Gruppen aufgeteilt durch die ganze Stadt gehen. Es war ein sehr schöner wie auch anstrengender Ausflug, der sich gelohnt hat und ein Tag, an den man sich gerne erinnert.

DOVER - DIE VIELLEICHT BEKANNTESTEN KLIPPEN DER WELT

von Bilge

EIN FANTASTISCHER TAG IN DOVER „Wow, ich bin so aufgeregt, dass wir nach Dover fahren“, sagte ich voller Aufregung im Bus. Die Klasse 7.6 fuhr vom 24.09 bis zum 29.09.2017 nach England. Drei Tage nach der Ankunft machte sich die Klasse mit 25 Schülern und 3 Lehrern auf einen Ausflug nach Dover. Nach einer zweistündigen Fahrt waren wir angekommen. „Ich habe die falschen Schuhe zum Wandern dabei!“, sagte ich, als ich bemerkte, dass ich eine Blase an ihrer Ferse hatte. Die Klasse wanderte den Berg hinauf, wo sie oben picknickte. Das mit Pute belegte Brot schmeckte lecker. Die Aussicht von den White Cliffs war wunderbar! Die Klasse wanderte weiter bis zum Leuchtturm und machte dort eine Pause. Der Bus, der uns immer rumgefahren hat, war ein großer grüner Reisebus. Er hatte etwa 30 Plätze, einmal links und einmal rechts. „In diesem Bus ist es einfach zu heiß“, sagte ich, ich saß ganz vorne im Bus. Nach 30 Minuten gingen wir wieder runter. Das Meer roch wie salziger Staub, es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Nach der langen Wanderung fuhr die ganze Klasse in die Innenstadt.

 

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