"Just Transition"

Das Thema, mit dem wir Schüler*innen des 9. Jahrgangs und der EF und Q1 der Europaschule Köln und der Europaschule Herzogenrath uns beschäftigten, war gerechter Strukturwandel (im Agrar-, Automobil, - und im Energiesektor) im fiktiven Land Fontanien.

 

Wir sind in die Rolle von Politiker*innen und Lobbyvertreter*innen geschlüpft und haben Politik selbst gestaltet. In formellen und informellen Verhandlungen haben wir, coronagerecht, im Videokonferenzformat Gelder in diese vier Maßnahmen investiert:

  1. Subventionen für Unternehmen,

  2. Abfindungen und Frühverrentungen,

  3. Umschulungsprogramme und

  4. Lokale Initiativen,

um einen grünen Wandel voranzutreiben. Unsere Investitionen haben sich dann auf die Arbeitslosigkeit, das Wirtschaftswachstum und den Emissionsausstoß ausgewirkt.

Das Spiel fand in verschiedenen Runden statt: Verabschiedung des nationalen Klimaplans (Wie viel CO2 soll in welcher Region eingespart werden?),  Regionalverhandlungen (wo und wie soll das Geld sinnvoll investiert werden?) und Wahlen (darf die SEGW weiter regieren oder wird sie abgewählt und die Opposition gewinnt? Bei Ihrem Spiel wurde die SEGW wiedergewählt).

Die Online-Variante des Planspiels zeigte uns, dass durch Corona nicht alles einschlafen muss und wir trotzdem sogar mit Schüler*innen anderer Schulen gemeinsam erfolgreich an Projekten arbeiten können. Zum Glück hatten nur wenige von uns größere technische Probleme. :)

 

Zum Hintergrund: Der Klimawandel stellt die ganze Welt vor große Herausforderungen. Traditionelle Wirtschaftssektoren, wie die Kohleindustrie, sind mit einer "grünen Zukunft" nicht vereinbar - und gleichzeitig arbeiten viele Menschen in diesem Bereich. Neue Unternehmen mit "grüner Technologie" wollen zu einem geringeren CO2-Ausstoß beitragen - doch sie brauchen Unterstützung, um sich besser entwickeln können. CO2 einsparen ist wichtig - aber wie kann der Wandel zu einem klimafreundlicheren Land gestaltet werden?

 

Das Spiel wurde von planpolitik entwickelt. Die Teilnahme wurde uns ermöglicht durch das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, dafür bedanken wir uns herzlich.

 

 

 

 

 

 

Quelle (Teile des Textes, Informationen und Bilder): cc Planpolitik, Stimmungsbild: privat

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